Inhalte

Die Weiterbildung richtet sich nach dem Ablauf des Recherche und Design Workflows von typischen Projekten im Bereich Web, Webapplikation oder Mobile-Apps. Das umfasst alle Bereiche die nötig sind, um eine effiziente und benutzerzentrierte Entwicklung zu ermöglichen.

Der Recherche und Design Workflow kann meist in die Phasen Konzeption, Informationsarchitektur, Interaktion und visuelles Design eingeteilt werden. Diese Phasen bilden die Grundlage für die Struktur der Weiterbildung. Wir bieten diese Weiterbildung auch inhouse an.

Programm PDF
Durchführungen

Juni 2018
Start: 1. Juni 2018
Ende: 6. Juli 2018

November 2018
Start: 2. November 2018
Ende: 1. Dezember 2018



Module

Die Weiterbildung besteht aus 15 Modulen. Ein Modul ist eine in sich geschlossene Lerneinheit und dauert 3,5 Stunden.


Modul 1

Einführung

Zum Start der Weiterbildung werden die Elemente des digitalen Projekt-Workflows angeschaut und die Zusammenhänge zwischen Konzeption, Informationsarchitektur, Interaktionsdesign und Entwicklung erarbeitet. Dabei findet auch eine Klärung von Begriffen wie Usability, User Experience oder User Interaction statt.

DozentIn: Vera Brannen

Modul 2

Strategische Ziele definieren

Am Anfang jedes erfolgreichen Projektes steht eine sorgfältig erarbeitete Strategie. Wichtiger Teil davon ist, herauszufinden was der Kunde will, wer seine Benutzer sind und was diese brauchen. Dieses Modul vermittelt wie eine benutzerzentrierte Strategie erarbeitet wird.

DozentIn: Vera Brannen

Modul 3

Digitale Medien

Augmented oder Virtual Reality? Wearable oder Invisable?
Wo findet die Next-Level User Experience statt?
Ein Querschnitt durch die Medienlandschaft zeigt wo die Reise hingeht und erklärt warum trotz immer komplexerer Medien die Benutzung immer einfacher wird. In diesem Modul sprechen wir über Verwendungszweck und Ausrichtung der verschiedenen Medien und über die daraus resultierenden Anforderung an die Konzeption.

DozentIn: Michael Nef

Modul 4

Benutzerbedürfnisse evaluieren

Die Grundlage guten Interaktions-Designs ist die Kenntnis der Benutzer-Bedürfnisse. Dieses Modul zeigt wie Bedürfnisse evaluiert werden, wie der daraus entstehende Umfang eines Projektes eingeschätzt wird und wie Benutzeraufgaben sinnvoll priorisiert werden.

DozentIn: Vera Brannen

Modul 5

Informationsarchitektur: Navigation & Suche

Informationen sind nur nützlich, wenn sie auch gefunden werden. Eine solide Informationsarchitektur stellt sicher, dass Informationen den Erwartungen der Benutzer entsprechend geordnet sind. Dieses Modul vermittelt Techniken zur Erstellung von benutzerfreundlichen Navigations- und Informations-Strukturen.


DozentIn: Vera Brannen

Modul 6

Grundprinzipien der Interaktivität

Benutzerfreundlichkeit kommt nicht von ungefähr. Gute Bedienbarkeit folgt klaren Regeln und ist konsequent auf die menschliche Wahrnehmung ausgerichtet. Dieses Modul vermittelt was es braucht damit Interaktionen überhaupt geschehen können und benutzerfreundlich sind.

DozentIn: Michael Nef

Modul 7

Responsive Design

Moderne Web-Auftritte müssen heute verschiedene Plattformen unterstützen: Desktop-Screens, Tablets und Smartphones sowie eine vielfalt an verschiedenen Browsern. In diesem Modul gehen wir auf die Unterschiede von Fixed-, Fluid-, Adaptive- und Responsive-Layouts ein und betrachten die praktische Umsetztung.

DozentIn: Patrick Baumgartner

Modul 8

Mobile & Touch

Die Gestaltung für mobile Geräte und für Touch-Interfaces stellt Designer vor neue Herausforderungen. In diesem Modul werden die Besonderheiten im Gestalten für Mobile erarbeitet.test

DozentIn: Memi Beltrame

Modul 9

Typografie & Icons in digitalen Medien

Worauf ist in der digitalen Typografie zu achten? In diesem Modul wird das Wissen und Verständnis der typografischen Möglichkeiten und Einschränkungen vorgestellt. Die Option der Gestaltung von Icon-Fonts, die Kombination von Text und Icons sowie die Verwendung von Font Libraries werden aufgezeigt.

DozentIn: David Blum

Modul 10

Prototyping: Grundlagen

Prototypen sind ein wichtiger Teil des Nutzerzentrierten Design-Prozesses für Online-Services, Apps & Webseiten. Mit Ihnen kann man schnell & günstig simulieren, ob ein Konzept für die Leute funktioniert und wenn nicht- wie man es verbessern kann. Dieses Modul gibt eine Übersicht über die Herangehensweise & Techniken welche wir anhand eines Praxisbeispiels gemeinsam ausprobieren werden. 

DozentIn: Nina Rosa Jaeschke

Modul 11

Prototyping: Interaktive Prototypen

Dieses Modul vertieft das Wissen aus den Grundlagen. Gemeinsam erstellen wir interaktive mid-fi Papier-Prototypen und testen diese, um sie im Anschluss zu verbessern (Rapid Prototyping). Ein Vergleich der gängigen Prototyping Tools runden das Modul ab.

DozentIn: Nina Rosa Jaeschke

Modul 12

Visuelle Gestaltung interaktiver Produkte

Die visuelle Gestaltung interaktiver digitaler Produkte unterscheidet sich markant von der Gestaltung für Print oder Produktgestaltung: Sie muss anderen Ansprüchen gerecht werden, ist anderen Abläufen verankert, geschieht unter anderen Voraussetzungen. Dieses Modul zeigt Unterschiede und Möglichkeiten auf.

DozentIn: David Blum

Modul 13

Design zwischen Konzept und Entwicklung

In der Entstehung eines interaktiven Produkts ist das Design das Bindeglied zwischen der Konzeptphase und der Entwicklung. Die verschiedenen Akteure haben nicht nur ganz unterschiedliche Ansprüche und Erwartungen, sondern sprechen oft auch eine unterschiedliche Sprache und pflegen eine andere Arbeitskultur. Dieses Modul befasst sich mit Elementen der Interdisziplinären Kommunikation wie etwa Spezifizierungen, Interessen und Kompetenzen ausserhalb von der Designwelt sowie praktischen Übungen zum Interaction Design.

DozentIn: David Blum

Modul 14

Usability Testing Theorie & Praxis

Wie finde ich heraus, ob die User mein Produkt oder meine Dienstleistung verstehen und benutzen können? Mit Usability Tests kann man seine Konzepte nachhaltig und kontinuierlich überprüfen und dadurch die Benutzerzufriedenheit und die Konkurrenzfähigkeit spürbar steigern. In diesem Modul lernt man anhand eines praktischen Beispiels, wie man einen Usability Test so aufsetzt und durchführt, dass man valide Ergebnisse erhält, wie man diese interpretiert und wie man dadurch zu Vorschlägen kommt, die die User Experience verbessern.

DozentIn: Sibylle Peuker

Modul 15

Workshop Methoden & Beispielhafter Projektablauf

Inhaltsstrategie befasst sich nicht nur mit den Inhalten im engeren Sinn, sondern konzentriert sich auch darauf, wie Inhalte strukturiert und priorisiert werden, wie sie entstehen und welche Entscheidungen dahinter stehen. Dieses Modul befasst sich mit dem gesamten Lebenszyklus von Inhalten. Zudem sind erfolgreiche Projekte bis zu einem gewissen Grad auch von der Qualität der Workshops abhängig. In diesem Modul werden zentrale Aspekte zur erfolgreichen Durchführung von Workshops vorgestellt.

DozentIn: Vera Brannen

Dozenten

Memi Beltrame

Memi Beltrame

Schwerpunkt UX und Konzeption

Memi arbeitet seit 1997 in der Webbranche und hat 2013 die Agentur Less A Mess gegründet. Er ist auf die Konzeption und Prototyping von umfangreichen Projekten spezialisiert.


David Blum

David Blum

Schwerpunkt Visual Design

David bringt 18 Jahre Erfahrung als Designer aus verschiedensten Kommunikations-Agenturen und seiner langjährigen Selbständigkeit im Interaction Design mit. Heute arbeitet er als Senior Art Director bei der Webagentur MySign und ist hauptsächlich als Product Designer für die Konzeption und das Design der Ticketing-Startups Ticketfrog.ch zuständig.


Vera Brannen

Vera Brannen

Fachliche Leitung, Strategie und Konzeption

Vera verantwortet die fachliche Kursleitung und Zertifikatsbetreuung. Als Expertin setzt sie sich für die ganzheitliche Umsetzung von digitalen Projekten und Veränderungsprozessen ein. Pragmatisch und vorausschauend vereint sie Strategie, Marke und Nutzerbedürfnisse. So werden Produkte wirtschaftlich erfolgreich, fördern die Marke und sind benutzerfreundlich. Ebenso wichtig sind ihr die interne Kommunikation, Kultur und Prozesse, da sie die Basis langfristig erfolgreicher Teams sind. Ihr ganzheitlicher, hinterfragender Ansatz gab zahlreichen Projekten eine neue strategische Ausrichtung und förderte die interne Team-Zusammenarbeit.


Michael Nef

Michael Nef

Schwerpunkt Konzeption

Michael Nef ist Senior Interaction Designer und Digital Native der ersten Stunde. Er lebt in Zürich, hat Interaction Design an der Zürcher Hochschule der Künste studiert und gestaltet seit über 6 Jahren interaktive Erlebnisse. Zuerst bei Daimler und danach bei Namics, entwickelt er cross-mediale Benutzererlebnisse für Marken wie ABB, Swisscom, Migros, die Visana und viele weitere.


Sibylle Peuker

Sibylle Peuker

Schwerpunkt Usability Testing

Sibylle ist UX Architect und Partner bei Zeix, einer Agentur für User-Centered Design in Zürich. Sie studierte Mathematik, promovierte in Informatik und leitet seit vielen Jahren Projekte mit den Usern im Fokus. Nutzerbeobachtungen, Usability Tests, Konzepte erarbeiten und Prototypen bauen gehören genauso zu ihren Alltag, wie die enge Zusammenarbeit mit Visual Designern, Frontend Developern und Auftraggebern. Sibylle ist davon überzeugt, dass man mit User-Centered Design die Menschen glücklicher und gesünder machen und sogar Leben retten kann. Diese Begeisterung gibt sie gern und regelmässig als Dozentin weiter, derzeit unter anderem als Dozentin an der Berner Fachhochschule und der Technischen Hochschule Rapperswil.


Nina Rosa Jaeschke

Nina Rosa Jaeschke

Schwerpunkt UX & Konzeption

Nina ist als Quereinsteigerin mit einem Hintergrund in Design & Illustration. Sie ist seit 7 Jahren als Interaction Designerin bei Namics tätig und hat sich auf Wireframes & Prototypen spezialisiert.


Patrick Baumgartner

Patrick Baumgartner

Responsive Design

Patrick ist leidenschaftlicher Software Crafter (Entwickler), Trainer und Coach bei 42talents. Themen wie Agile Software Entwicklung, Software Craftsmanship und Engineering liegen ihm besonders am Herzen. Er versucht für seine Kunden schöne Lösungen zu finden, welche interdisziplinär angegangen werden und alle Beteiligten involviert. In seiner Vermittlerrolle führt er die richtigen Personen zusammen und "übersetzt" zwischen den verschiedenen Domänen.




Lernziele

Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden mit den relevanten Prozessen und Methoden des Recherche und Design Workflows von Projekten im Bereich Web, Webapplikationen oder Mobile-Apps vertraut. Sie sind in der Lage, benutzergerechte Interaktionsabläufe zu gestalten und verstehen die Zusammenhänge zwischen Strategie, Recherche, Interaktionsdesign, visuellem Design und Entwicklung.


Voraussetzungen

Die Teilnehmenden arbeiten idealerweise auf dem Gebiet Printdesign, Mediengestaltung oder Produktdesign und wollen sich in Richtung interaktive Medien verändern. Solide gestalterische Grundkenntnisse und eine Affinität zum Web und Mobile werden vorausgesetzt.
Es findet keine gestalterische Grundausbildung statt (Farblehre, Typografie etc).




Unterricht, Teilnehmerzahl

Die Fragestellungen der Teilnehmenden werden nach Möglichkeit in den Unterricht einbezogen, damit sie die für ihr Unternehmen oder ihren Arbeitgeber relevanten Informationen erhalten. Die Teilnehmenden können im Unterricht einen Laptop dabei haben, dies ist jedoch keine Voraussetzung.


Teilnehmerzahl

Der Unterricht findet in Gruppen von mindestens 7 und höchstens 16 Personen statt.

Abschluss

Die Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebestätigung, sofern mindestens 80% der Weiterbildung besucht wurden.
Fakultativ erhalten die Teilnehmenden mit der Abgabe einer Abschlussarbeit im Umfang von 8–12 Seiten ein Zeritifikat für den Bereich Interaction Design, Kosten 350.– CHF.
Die Teilnahme an der Zertifizierung kann während der Weiterbildung mit der Fachbereichsleiterin abgesprochen werden.
Ausserdem kann ein Coaching für 200.- CHF gebucht werden. Sie können ein Konzept und die erstellte Arbeit während einer Stunde mit der Studiengangsleitung in einem persönlichen Gespräch durchgehen. Sie erhalten Feedback zum aktuellen Stand der Arbeit und können gezielt Fragen stellen.



Veranstaltungsort


Adresse:
Digicomp Academy AG
Limmatstrasse 50
8005 Zürich

Tramhaltestelle:
Museum für Gestaltung
(Linien 4, 13, 17)